Amnesty International TheKo Menschenrechtsverletzungen an Frauen

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TheKo Menschenrechtsverletzungen an Frauen

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Briefmarathon 2013

16 days against gender violence

Vom 25. November (internationaler Gedenktag für die Opfer von Gewalt an Frauen und Mädchen) bis zum 10. Dezember (Internationaler Tag der Menschenrechte) finden die 16 Tage gegen Gewalt an Frauen statt: Dies ist ein Aktionszeitraum, in dem Gewalt gegen Frauen in all ihren Ausprägungen thematisiert und in das Bewusstsein der Menschen gerückt werden soll.

DRC Kongo: Die Täter müssen vor Gericht gebracht werden
Junge Mutter mit Kind im Kalinga Camp in Nord-Kivu, Demokratische Republik Kongo. Sie wurde schwanger, nachdem sie von bewaffneten Männern vergewaltigt wurde. © UNHCR / S. Schulman

Honduras: Dina Meza und weitere Menschenrechtsverteidiger_innen bei der Menschenrechtsorganisation COFADEH in Gefahr
Die COFADEH-Mitarbeiterin Dina Meza, eine bekannte Menschenrechtverteidigerin und investigative Journalistin, musste wegen der Gefahr um ihr Leben zeitweilig ins Exil gehen.

Mexiko: Miriam Lopez wurde von Soldaten vergewaltigt
Miriam López, Hausfrau und Mutter von vier Kindern, wurde von Angehörigen des mexikanischen Militärs am 2. Februar 2011 willkürlich verhaftet und wegen angeblicher Drogendelikte eine Woche lang gefangen gehalten. In der Haft wurde sie mehrmals vergewaltigt und gefoltert. Bislang wurden die Verantwortlichen nicht zur Rechenschaft gezogen.

Bangladesch:Das Verschwinden der Menschenrechtsaktivistin, Kalpan Chakma muss aufgeklärt werden
Kalpana Chakma, eine Menschenrechtsaktivistin, die sich für die Rechte der indigenen Völker in den Chittagong Hill Tracts einsetzte, wurde am 12. Juni 1996 entführt. Seitdem gibt es keine Spur mehr von ihr.

Sudan: Artikel 152 des Strafgesetzes abschaffen
Am 5. Juli 2009 wurde die UN-Mitarbeiterin und Menschenrechtsverteidigerin Lubna Hussein gemeinsam mit 12 weiteren Frauen in einem Restaurant in der sudanesischen Hauptstadt Khartum von der Sittenpolizei wegen des Tragens von Hosen verhaftet.

Amira Osman Hamed wurde im August festgenommen und wegen "anstößiger Kleidung" angeklagt, weil sie sich geweigert hatte, ein Kopftuch zu tragen. Im Fall eines Schuldspruchs drohen ihr bis zu 40 Peitschenhiebe.

Syrien: Mehr Sicherheit für Frauen und Mädchen im Flüchtlingslager Za'atri
Mehr als 100.000 Menschen sind seit März 2011 ums Leben gekommen. Mehr als 2 Mio. sind vor der verbreiteten Gewalt und den grassierenden Menschenrechtsverletzungen über die Landesgrenzen geflohen. Weitere 4,25 Millionen leben als intern Vertriebene in Syrien.Jede und jeder dieser Flüchtlinge hat auf eigene Weise gelitten und überlebt. Doch die Geschichten fast aller Frauen haben eines gemeinsam: Die Angst vor Vergewaltigung und sexuellen Übergriffen. Ein klares Ziel: Sicherer Zugang zu Toiletten für Frauen und Mädchen im Za’atari-Camp

Ägypten: Schluß mit der sexuellen Gewalt
Demonstrierende Frauen haben in Ägypten seit der “Revolution vom 25. Januar” an vorderster Front gekämpft. Leider haben sie für ihren Mut einen hohen Preis zahlen müssen. Seit dem Aufstand sind Frauen Opfer von geschlechtsspezifischer Gewalt, u.a. von sexueller Gewalt geworden. Die Täter waren sowohl Sicherheitskräfte als auch Privatpersonen. Die Behörden müssen jetzt deutlich signalisieren, dass sexuelle und geschlechtsspezifische Gewalt nicht mehr zu dulden ist und dass die Täter bestraft werden müssen. Straflosigkeit für diese Verbrechen vermittelt den Eindruck, dass sexualisierte Gewalt gegen Frauen geduldet wird.