Amnesty International Menschenrechtsverletzungen an Frauen (MaF)

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Menschenrechtsverletzungen an Frauen (MaF)

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Was sind urgent actions?

Nichts fürchten Staaten mehr, als dass ihre Menschenrechtsverletzungen ins Licht der Öffentlichkeit gezerrt werden. Deshalb hat amnesty international das Frühwarnsystem der “Urgent Actions” entwickelt. Diese Eilaktionen haben bereits Tausenden von Menschen das Leben gerettet. Urgent Actions funktionieren nach einem einfachen Prinzip:

Sie brauchen nur einen Brief zu schreiben.

Immer wenn Amnesty International von willkürlichen Festnahmen, “Verschwindenlassen”, Morddrohungen oder drohenden Folterungen oder Hinrichtungen erfährt, wird eine Urgent Action gestartet. amnesty international ruft dann weltweit dazu auf, an die verantwortlichen Regierungen zu appellieren, drohende Menschenrechtsverletzungen zu unterbinden.

Ihr Brief kann Menschenleben retten!

UA-038/2012
Index: AMR 25/006/2012
07. Februar 2012
Kuba
Frau YOANI SÁNCHEZ
Die kubanischen Behörden haben der Bloggerin Yoani Sánchez die Ausreise nach Brasilien verweigert. Sie wollte dort an der Aufführung eines Dokumentarfilms zum Recht auf freie Meinungsäußerung teilnehmen. Amnesty International geht davon aus, dass die Ausreiseverweigerung eine Strafmaßnahme für ihre deutliche Kritik an den mangelnden bürgerlichen und politischen Rechten auf Kuba ist.
Appelle bis 10.03.2012

Brief gegen das Vergessen
Bahrain
Aayat Hasan Yusuf Mohamed Alqormozi
Die 20-jährige Studentin Aayat Alqormozi kann jederzeit inhaftiert werden. Ihr Vergehen: Sie trug im Februar 2011 bei einer Kundgebung selbstverfasste Gedichte vor, in denen sie den König und Premierminister von Bahrain kritisierte

UA-349/2011-2
Index: AMR 41/008/2012
06. Februar 2012
Mexiko
Frau NORMA ESTHER ANDRADE
Am 3. Februar wurde Norma Andrade bei sich zuhause in Mexiko-Stadt von einem Unbekannten mit einem Messer angegriffen. Sie, ihre KollegInnen und ihre Familie sind in großer Gefahr.
Appelle bis 19.03.2012

UA-027/2012
Index: MDE 14/003/2012
27. Januar 2012
Irak
Frau RASHA NAMEER JAAFER AL-HUSSAIN
Frau BASSIMA SALEEM KIRYAKOS
Am 1. Januar 2012 wurden zwei weibliche Angestellte des Büros des irakischen Vizepräsidenten festgenommen. Über den derzeitigen Aufenthaltsort der beiden Frauen herrscht Ungewissheit. Die irakischen Behörden haben gegen den Vizepräsidenten Haftbefehl erlassen, weshalb die Vermutung nahe liegt, dass die Festnahme der beiden Angestellten mit diesem Vorgang in Zusammenhang steht. Amnesty International befürchtet, dass die beiden Frauen in der Haft gefoltert oder anderweitig misshandelt werden könnten.
Appelle bis 08.03.2012

UA-026/2012
Index: AMR 23/004/2012
26. Januar 2012
Kolumbien
BLANCA NUBIA DÍAZ, Mitglied der Menschenrechtsorganisation MOVICE
IRENE LÓPEZ GARZÓN, Anwältin von Blanca Nubia Díaz
Am 23. Januar wurde Blanca Nubia Díaz in der kolumbianischen Hauptstadt Bogotá Opfer eines Entführungsversuchs. Sie setzt sich für die Aufklärung der Vergewaltigung und Tötung ihrer Tochter Irina del Carmen Villero Díaz ein. Die Tat war von Paramilitärs begangen worden.
Appelle bis 08.03.2012

UA-028/2012
Index: AMR 37/002/2012
26. Januar 2012
Honduras
GILDA SILVESTRUCCI, Journalistin
Die honduranische Journalistin Gilda Silvestrucci ist am Telefon mit dem Tod bedroht worden. In den zurückliegenden Wochen hat sie sich zugunsten von BerufskollegInnen eingesetzt, die aufgrund ihrer journalistischen Arbeit - oftmals wegen Recherchen zu Menschenrechtsverletzungen - bedroht, tätlich angegriffen oder getötet worden sind. Nun besteht auch Sorge um die Sicherheit von Gilda Silvestrucci.
Appelle bis 08.03.2012
Musterbrief

UA-022/2012
Index:AMR 37/001/2012
25. Januar 2012
Honduras
ITSMANIA PINEDA PLATERO, Menschenrechtsverteidigerin und Bloggerin
Eine Menschenrechtsverteidigerin und Bloggerin in Tegucigalpa, der Hauptstadt von Honduras, hat telefonisch und per SMS Morddrohungen erhalten. Sie befindet sich möglicherweise in Lebensgefahr.
Appelle bis 06.03.2012

UA-007/2012
Index:ASA 23/002/2012
11. Januar 2012
Kambodscha
30 FRAUEN UND KINDER
Am 11. Januar 2012 wurden 24 Frauen und sechs Kinder während einer friedlichen Protestveranstaltung in Borei Keila, einem Stadtteil der kambodschanischen Hauptstadt Phnom Penh, festgenommen. Sie befinden sich derzeit ohne rechtliche Grundlage in Haft und sind von Misshandlung bedroht.
Appelle bis 22.02.2012

UA-019/2012
Index:AMR 41/005/2012
20. Januar 2012
Mexiko
Frau MARIA ISABEL REYNA MARTÍNEZ GONZÁLEZ
Frau MAYRA LÓPEZ VÁZQUEZ
Frau TANIA IVETH VILLAREAL
Die Familie dreier Männer, die wegen Folter im Militärgewahrsam Anzeige erstattet hatten, ist von Angehörigen des Militärs in Baja California bedroht und eingeschüchtert worden. Amnesty International fürchtet um ihre Sicherheit.
Appelle bis 02.03.2012

UA-355/2011-2
Index: MR 25/001/2012
20. Januar 2012
Kuba
Frau IVONNE MALLEZA GALANO
Herr IGNACIO MARTÍNEZ MONTEJO
Frau ISABEL HAYDEE ÁLVAREZ
Drei MenschenrechtsverteidigerInnen werden bereits über sieben Wochen ohne Anklage in Haft gehalten. Sie wurden festgenommen, weil sie in Havanna eine friedliche Demonstration organisiert hatten. Amnesty International betrachtet die Personen als gewaltlose politische Gefangene, die sich nur deshalb in Haft befinden, weil sie ihre Rechte auf freie Meinungsäußerung und Versammlungsfreiheit friedlich ausgeübt haben.
Appelle bis 02.03.2012

UA-003/2012
Index: MDE 13/001/2012
06. Januar 2012
Iran
Frau Sakineh Mohammadi Ashtiani\\ Meldungen in den iranischen Medien von Ende Dezember 2011 lassen erneut befürchten, dass die zum Tod verurteilte Sakineh Mohammadi Ashtiani schon bald durch den Strang - nicht durch Steinigung - hingerichtet werden könnte.
Appelle bis 17.02.2012
Musterbrief

UA-230/2011-2
Index: ASA 17/049/2011
22. Dezember 2011
China
Frau WANG LIHONG, 56-jährige Menschenrechtsverteidigerin
Die Menschenrechtsverteidigerin Wang Lihong ist am 20. Dezember 2011 aus dem Haftzentrum von Chaoyang in Peking entlassen worden. Am 20. Dezember 2011 erhielt die weithin bekannte Menschenrechtsverteidigerin Wang Lihong nach Ablauf ihrer Gefängnisstrafe ihre Freiheit zurück. Sie lebt derzeit in einem Außenbezirk der chinesischen Hauptstadt Peking.
Keine Appelle mehr

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