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Sudan

Am 5. Juli 2009 wurde Lubna Hussein in einem Restaurant in der sudanesischen Hauptstadt Khartum von der Sittenpolizei wegen des Tragens von Hosen verhaftet.
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Amira Osman Hamed wurde im August festgenommen und wegen "anstößiger Kleidung" angeklagt, weil sie sich geweigert hatte, ein Kopftuch zu tragen. Im Fall eines Schuldspruchs drohen ihr bis zu 40 Peitschenhiebe.
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Im Sudan kann eine Frau schon allein deshalb von der Polizei angehalten, vor Gericht gestellt und zu einer öffentlichen Auspeitschung von 40 Peitschenhieben verurteilt werden, weil sie Hosen anhat oder ihr Haar unbedeckt hält.
Artikel 152 des sudanesischen Strafgesetzbuches von 1991 gehört zu den Gesetzen des „sudanesischen Regelwerkes zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung”, die der Polizei erlauben, Personen wegen ihrer Kleidung zu inhaftieren. Dieses Regelwerk, das bestimmte Verhaltensweisen als unmoralisch oder anstößig erklärt, wird von der Polizei für öffentliche Ordnung (Public Order Police) und von Gerichten für öffentliche Ordnung (Public Order Courts) vollstreckt.
Berichten zufolgen werden jedes Jahr tausende von Personen, hauptsächlich Frauen und Kinder in der sudanesischen Hauptstadt Khartoum festgenommen, weil sie Kleidung tragen, die willkürlich für unanständig erklärt wird. Gleichwohl verhält sich die Mehrheit schweigend hierüber und ist traumatisiert vom Arrest und der Bestrafung oder hat Angst stigmatisiert zu werden, wenn andere Personen von der Verhaftung erfahren.
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Bitte helfen Sie uns Schreiben Sie an den Justizminister und bitten ihn dringend Artikel 152 abzuschaffen, alle Anklagen fallen zu lassen und auch Auspeitschen als Straftatbestand abzuschaffen.
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