Stoppt die sexuelle Gewalt gegen Frauen
in Ägypten!

Der Künstler El-Zeft, der diese Nofretete mit der Gasmaske entworfen hat, sagt: "Ein Tribut an alle Frauen, die an unserer geliebten Revolution teilnehmen. Ohne euch hätten wir es niemals so weit gebracht."
Petition an Ägyptens Präsident Mursi: Jetzt mitmachen
Es waren schockierende Bilder, die Anfang des Jahres vom Tahrir-Platz in Kairo um die Welt gingen: während der Proteste rund um Jahrestag der ägyptischen „Revolution des 25. Januar" umringten dutzende, wenn nicht hunderte von Männern einzelne Frauen. Unzählige Hände rissen den Frauen die Kleider und Schleier vom Körper, öffneten Hosen und begrapschten ihre Brüste und Hintern. In manchen Fällen kam es zu Vergewaltigungen. Politiker gaben später sogar den Frauen die Schuld an den Übergriffen.
Schreibt eine E-Mail an Präsident Mursi und fordert ein Ende der Gewalt gegen Frauen und ein Ende der Diskriminierung

DAS ERSTE THEMA DER ÄGYPTEN-AKTION: STOPPT DIE SEXUELLE GEWALT GEGEN FRAUEN
Mit der ersten Wahl eines demokratisch gewählten Präsidenten verbanden viele ÄgypterInnen große Hoffnungen. Frauen erwarteten eine Ende der Diskriminierung, die Opfer von Polizei- und Militärgewalt verlangten Aufklärung und viele DemonstrantInnen echte Meinungs- und Versammlungsfreiheit. Doch ein Jahr später hat sich die Menschenrechtslage in Ägypten kaum verbessert.

UNSERE HAUPTAKTION ZUM INTERNATIONALEN FRAUENTAG AM 8.MÄRZ 2013
Vom 18. bis 28. 3. 2013 verhandeln die UNO-Mitgliedstaaten einen internationalen Waffenkontroll-Vertrag (Arms Trade Treaty, ATT). Wichtig ist nicht nur, dass ein solcher Vertrag überhaupt zustande kommt - entscheidend kommt es auch auf das inhaltliche WIE an. Dies ist gerade für Frauen in sehr vielen Ländern von eminenter Bedeutung! Frauen und Mädchen stehen in bewaffneten Konflikten stets im Fokus der Bedrohung, und sexualisierte Gewalt wird nur allzu oft mit der Waffe in der Hand verübt.

UNSERE BEGLEITAKTION ZUM INTERNATIONALEN FRAUENTAG AM 8.MÄRZ 2013
Unterschreiben Sie unsere Aktionspostkarte für den Kongo
oder schicken Sie einen Brief!
Die Demokratische Republik Kongo (Kongo) wird seit zwei Jahrzehnten von einem Konflikt heimgesucht, der zum Leidwesen von Millionen Männern, Frauen und Kindern ausgetragen wird. Sie zahlen den horrenden Preis für die leichte Verfügbarkeit und vor allem die unkontrollierte Weitergabe von Waffen aus einem langjährigen bewaffneten Konflikt.
- D.R. Kongo: Massenvergewaltigung als Kriegswaffe - Wenn ihr euch wehrt, erschiessen wir euch

in Zusammenarbeit mit der Länder-Koordinationsgruppe Kolumbien
In dem bewaffneten kolumbianischen Konflikt zwischen den Angehörigen der Sicherheitskräften, den Paramilitärs und Guerillas werden Frauen und Mädchen als „Kriegsbeute“ behandelt. Durch sexuelle Gewalt und sexuelle Versklavung werden Frauen und Mädchen aber auch Frauen, die als Menschenrechtsverteidigerinnen arbeiten oder sich für die Opfer von Gewalt einsetzen, missbraucht. Zusätzlich müssen sie Folter, Vertreibung und Zwangsrekrutierungen erleiden. Durch dieses Vorgehen soll die Zivilbevölkerung eingeschüchtert werden.

Die Menschenrechtsverteidigerin Narges Mohammadi ist zu sechs Jahren Haft verurteilt worden. Sie war Geschäftsführerin des iranischen Zentrums für Menschenrechtsverteidiger (CHRD) in Teheran, bevor dieses 2008 von den iranischen Behörden geschlossen wurde.
Musterbrief

Am 20. September wurde die US-Soldatin und Irakkrieggegnerin Kimberly Rivera von den US-Militärbehörden inhaftiert, nachdem sie das Gerichtsverfahren gegen ihre Abschiebung aus Kanada verloren hatte und in die USA zurückgekehrt war. Ihr droht ein Verfahren vor einem Militärgericht wegen Desertierens und eine Haftstrafe.

Am 24. April 2011 wurde Noxolo Nogwaza im Township KwaThema brutal ermordet. Die 24-Jährige war aktives Mitglied der Organisation Ekurhuleni Pride Organizing Committee (EPOC), die für die Rechte von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Transgender-Personen und Intersex (LGBTI) eintritt.
Helfen Sie mit.
Appellieren Sie an die Behörden und fordern Sie, dass der Mord an Noxolo Nogwaza aufgeklärt wird und die Schuldigen vor Gericht kommen.
Mehr Infos und Musterbrief

Obwohl die Kurdin zu lebenslanger Haft „begnadigt“ wurde, ist der Gerechtigkeit nicht Genüge getan. Zeynab Jalalian wurde in einem unfairen Verfahren verurteilt.
Fordern Sie ein faires Verfahren für Zeynab Jalalian und die Aufhebung aller Todesurteile

Eine halbe Million afghanische Binnenvertriebene leben in provisorischen Behausungen und Slums unter katastrophalen Bedingungen. Frauen sind ganz besonders schlimm betroffen. Die afghanischen Behörden ignorieren nicht nur das Problem, sondern verhindern sogar, dass internationale Hilfe greifen kann. Unterschreiben Sie den Online-Appell an die afghanische Regierung!

Am 3. Juli wurde Intisar Sharif Abdallah freigelassen, nachdem das Strafgericht Ombada in der Neuverhandlung alle Anklagen aufgrund mangelnder Beweise fallenließ. Das Berufungsgericht in Omdurman hatte die Verurteilung zum Tod durch Steinigung aufgehoben und das Verfahren an das Strafgericht Ombada zurückverwiesen.

Seitdem der "Krieg gegen die Drogen" eskaliert, steigt auch die Zahl der Frauenmorde in der nordmexikanischen Stadt Ciudad Juárez rapide an. Trotz weltweiter Proteste bemühen sich Behörden und Politiker bislang kaum, die Verbrechen endlich aufzuklären.
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